Bildung als Exponent individueller und regionaler Entwicklung – Evidenzbasierte Bedarfserschließung und vernetzte Kompetenzentwicklung (E-hoch-B)

Stand: September 2017

Verbundprojekt in der 2. Wettbewerbsrunde

  • Hochschule Kaiserslautern (Koordination)
  • Technische Universität Kaiserslautern
  • Hochschule Ludwigshafen am Rhein

Portrait

Übergeordnetes Ziel des Verbundprojektes ist die Identifizierung, Prognose und Gestaltung von arbeitsmarkt- und bildungsspezifischen Entwicklungschancen in der Region Westpfalz, die sich aus dem Wandel der sozioökonomischen Rahmenbedingungen ergeben. Drei Teilprojekte widmen sich jeweils unterschiedlichen Schwerpunkten: Die Hochschule Kaiserlautern beschäftigt sich mit den Strukturen des Lebenslangen Lernens, die Technische Universität Kaiserlautern mit der Forschung für Lebenslanges Lernen und die Hochschule Ludwigshafen legt ihren Fokus auf den Bereich Gesundheit und Pflege. Insgesamt unterstützt das Projekt durch seine Kompetenz- und Arbeitsmarktorientierung im besonderen Maße die dauerhafte Sicherung des Fachkräfteangebots und die Erschließung sowie den Ausbau von Potenzialen in der Region. Basierend auf den Erkenntnissen einer evidenzbasierten Bedarfserschließung, sollen zielgruppenadäquate Bildungsangebote entwickelt werden, welche individuelle Weiterbildungspfade und Unternehmen in der Region Westpfalz stärken.

Durch aufsuchende Bildungsberatung sollen wissenschaftliche (Weiter-)Bildungsangebote der Hochschulen zielgruppenorientiert gestaltet und geöffnet werden.                                                                                                                                                                                                                                                                                                            

Die regionalen und zielgruppenspezifischen Erkenntnisse fließen in die Gestaltung von Bildungsangeboten ein. Dadurch werden Empfehlungen für die Entwicklung kompetenz- und bedarfsorientierter akademischer (Weiter-)Bildungsangebote abgeleitet und zudem eine Öffnung der Hochschulen vorangetrieben. Die genannten Elemente und ihre intelligente Vernetzung sind gleichsam als Sensor, Antizipator und Impulsgeber eines sich stetig verändernden, regionalen Forschungs-, Bildungs- und Beschäftigungssystems anzusehen. Im Ergebnis sollen auf der Mikroebene Angebotsstrukturen geschaffen werden, welche so gestaltet sind, dass (1.) neue Zielgruppen erreicht, (2.) die Vorerfahrungen und Kompetenzen einbezogen, (3.) neue Formen des Lernens und flexible Lernwege ermöglicht und (4.) ein besserer Transfer des Lernens in Arbeitsprozesse verwirklicht werden. Auf der Makroebene ist das Vorhaben ferner auf eine strukturelle und formale Öffnung der Hochschulen durch die Anerkennung von außerhochschulisch erworbenen Kompetenzen, eine größere Transparenz hinsichtlich der Zugangswege zu den wissenschaftlichen (Weiter-)Bildungsangeboten, sowie eine Diskussion über die Rolle des Lehrenden und der Lernkultur ausgerichtet.

Zielgruppen

  • Beruflich Qualifizierte
  • Fach- und Führungskräfte
  • Bachelor-Absolventinnen und -Absolventen
  • Berufsrückkehrerinnen und -rückkehrer
  • Personen mit Migrationshintergrund

Ergebnisse


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Thorsten Requadt
Hochschule Kaiserslautern
Schoenstraße 11
67659 Kaiserslautern
T: +49 (0)631/3724 2715
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Jun.-Prof. Dr. Matthias Rohs
Technische Universität Kaiserslautern
Gottlieb-Daimler-Straße, Gebäude 47
67663 Kaiserslautern
T: +49 (0)631/205-3697
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Dr. Gesa Heinbach
Technische Universität Kaiserslautern
Gottlieb-Daimler-Straße, Gebäude 47
67663 Kaiserslautern
T: +49 (0)631/205-5676
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Dr. Doris Arnold
Hochschule Ludwigshafen am Rhein
Ernst-Boehe-Str. 4
67059 Ludwigshafen am Rhein
T: +49 (0)621/5203-570
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Alexandra Feiks
Hochschule Ludwigshafen am Rhein
Ernst-Boehe-Str. 4
67059 Ludwigshafen am Rhein
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Prof. Dr.-Ing. Hans-Joachim Schmidt
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