HSBflex² - Verstetigung flexibler Studienstrukturen für eine Offene Hochschule (HSBflex)

  • Hochschule Bremen

Portrait

„Offene Hochschule“ beabsichtigt, Menschen mit unterschiedlichen Bildungsbiografien und fachlichen Voraussetzungen den Zugang zur Hochschule zu ermöglichen. Nach einer ersten erfolgreichen Wettbewerbsbeteiligung konnte die Hochschule Bremen (HSB) eine weitere Förderung im unmittelbaren Anschluss erfolgreich einwerben. Sowohl bei der Digitalisierung als bei der Anrechnung wurden in der ersten Förderphase bereits wesentliche Grundlagen geschaffen. Sie gilt es nun im Rahmen der zweiten Förderphase in die Hochschulstrukturen dauerhaft breitenwirksam zu verankern. Das Nachfolgeprojekt „HSBflex²“ fokussiert programmgemäß die Verstetigung der in der 1. Förderphase (HSBflex) initiierten Ansätze zur Flexibilisierung von Studienstrukturen an der Hochschule Bremen. Inhaltliche Schwerpunktsetzungen des Nachfolgeprojekts HSBflex² sind:

 

(1) Vorbereitung der Implementierung eines Qualifizierungsangebots zur Digitalisierung von  
Lehre

Digitale Lehr-Lern-Formaten ermöglichen ein stärker orts- und zeitunabhängiges Lehr-Lern-Geschehen. Die gewonnene Flexibilität trägt besonders der wachsenden Heterogenität von Studierenden Rechnung, insbesondere bei familiären Verpflichtungen oder studienbegleitender Berufstätigkeit. Darüber hinaus fördert digitale Lehre den Erwerb von (beruflich bedeutsamen) Medienkompetenzen (jenseits von Facebook, Twitter & Co.) bei Studierenden wie Lehrenden. Welche digitalen Ansätze eine Bereicherung für Lehrveranstaltungen bieten, steht im Mittelpunkt des diskursiv ausgerichteten Projektbausteins „Vorbereitung der Implementierung eines Qualifizierungsangebots zur Digitalisierung von Lehre“. Es werden verschiedene Schulungsformate eingesetzt und erprobt: Workshopreihen, Einzelworkshops, Kurzformate, Webinare.

(2) Kompetenzorientierte (E-)Prüfungen/(E-)Assessments

Die Gestaltung von kompetenzorientierten Assessments, die Einbindung in kompetenzorientierte Curricula und die Eignung des Einsatzes von elektronischen Assessments (E-Assessments) sind ein weiterer Schritt zur Offenen Hochschule mithilfe digitaler Ansätze. Lehrende werden (unabhängig der Fachdisziplinen) in der Erstellung und Durchführung von Assessments (E-Assessments, Self-Assessments, Klausuren) qualifiziert. Erreicht werden soll im Sinne des Constructive Alignment die (Verbesserung der) Kohärenz von Lernergebnissen, Lehr-Lern-Inhalten und Prüfung, um das Lehr-Lern-Geschehen gezielter auf den intendierten Kompetenzerwerb auszurichten. Anhand von (stärker) kompetenzorientierten Prüfungen kann zudem im Rahmen eines positiven Feedbacks intrinsische Lernmotivation bei den Studierenden generiert werden.

(3) Vorbereitung der Institutionalisierung von Anrechnung

Die Möglichkeit, sich außerhochschulisch erworbene Kompetenzen auf Studieninhalte anrechnen zu lassen, steigert die Attraktivität einer betrieblichen Ausbildung gerade für leistungsstarke und aufstiegsmotivierte beruflich Qualifizierte. Anrechnung erhöht die Durchlässigkeit zwischen Beruf und Studium und schafft zeitliche Freiräume – etwa um Beruf, Studium und Familienpflichten besser vereinbaren zu können. Basierend auf dem Hochschulentwicklungsplan (HEP) 2020 und der konkreten Positionierung der Hochschule Bremen als „Offene Hochschule“ wurde im Vorläuferprojekt HSBflex ein hochschulweit einheitlicher formaler Rahmen in Form eines Anrechnungsleitfadens geschaffen. Der Anrechnungsleitfaden und die für Lehrende und Studierende hierzu entwickelte Handreichung bieten Sicherheit im Umgang mit Anrechnungsanträgen und Prüfprozessen.


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