Kompetenzentwicklung von Gesundheitsfachpersonal im Kontext des Lebenslangen Lernens (KeGL)

Verbundprojekt in der 2. Wettbewerbsrunde

  • Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften (Wolfenbüttel) (Koordination)
  • Hochschule Hannover
  • Jade Hochschule Wilhelmshaven/Oldenburg/Elsfleth
  • Hochschule Osnabrück
  • Universität Osnabrück

Portrait

Innerhalb der Gesundheitswirtschaft stellt die Sicherstellung eines ausreichenden und qualifizierten Fachkräftepools eine wachsende Herausforderung dar. Neben einer quantitativen Unterausstattung, die in bestimmten Berufsgruppen, wie bspw. der Pflege, bereits erkennbar ist und sich nach Prognosen dramatisch entwickeln wird, unterliegen auch die beruflich qualitativen Anforderungen einem stetigen Wandel und einer enormen Anpassung an die sich verändernden Versorgungsbedarfe (Stichworte: Demographischer Wandel, technischer Fortschritt, Veränderungen im Morbiditätsspektrum).

Die am Verbundprojekt KeGL beteiligten niedersächsischen Hochschulen möchten einen Beitrag für eine nachhaltige und innovative Gesundheitsversorgung durch eine qualitativ hochwertige Fachkräftequalifizierung leisten. Vor dem Hintergrund einer engen Verzahnung unterschiedlicher Fachdiskurse erforscht der Verbund die sich im Wandel befindlichen beruflichen Anforderungen im Gesundheitswesen ebenso wie regionale Bedarfskonstellationen und institutionelle Rahmenbedingungen. Dabei sollen bedarfsgerechte, kompetenzorientierte und modularisierte Zertifikatsangebote entwickelt und pilothaft erprobt werden, um diese in das Studienangebot der beteiligten Hochschulen zu integrieren. Auf diesem Wege soll die Öffnung der Hochschulen vorangetrieben sowie die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung erhöht werden.

Das Verbundvorhaben  umfasst - jeweils repräsentiert durch unterschiedliche Teilprojekte - einen fachspezifisch-kompetenzorientierten Forschungsbereich A sowie einen allgemein-kontextuellen Forschungsbereich B, welche eng miteinander kooperieren. Der Forschungsbereich A fokussiert auf die Kompetenzentwicklung zur Professionalisierung des Gesundheitsfachpersonals. Hierzu werden am Beispiel prioritärer Berufsfelder Daten zur Kompetenzpassung erhoben und in einen fachwissenschaftlich und fachdidaktisch theoretischen Begründungsrahmen eingeordnet. Auf dieser Basis sollen relevante Kompetenzbereiche konkretisiert und in berufsspezifische bzw. berufsübergreifende (generische) Kompetenzprofile sowie Kompetenzraster überführt werden. Exemplarisch sollen daraus für die Weiterbildung abgeleitete Moduleinheiten erprobt und durch eine formativ und summativ angelegte Evaluation begleitet werden. Ein kontinuierlicher Austausch der Ergebnisse im Verbund und mit externen Experten/innen und Arbeitergebern dient der Qualitätssicherung.

Die Teilprojekte im Forschungsbereich B zielen darauf ab, die Situation der akademischen Weiterbildung mehrdimensional zu erfassen. Dazu wird eine Analyse der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie der regionalen Gegebenheiten, der Interessen verschiedener Akteure und Bedarfe der Zielgruppe vorgenommen. Des Weiteren wird analysiert, inwieweit Hochschulen es „neuen“ Studierendengruppen ermöglichen können, durch nachfrage- und berufskonforme Studier- und Prüfungsformate ihre individuellen Bildungswege besser zu realisieren. Dabei spielen auch Rahmenbedingungen, wie die Zugangs- und Zulassungskriterien eine entscheidende Rolle.

Organigramm

Zielgruppen

  • Berufstätige
  • Personen mit Familienpflichten
  • Berufsrückkehrer/innen
  • beruflich Qualifizierte auch ohne formale Hochschulzugangsberechtigung
  • Bachelorabsolventen/-innen, die sich durch zeitlich kürzere Zertifikatsangebote weiterqualifizieren wollen

Ergebnisse


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Kontakt

Gerold Niemeyer
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Fakultät Gesundheitswesen
Rothenfelder Str. 10
38440 Wolfsburg
T: +49 (0)5361/8922-23420
F: +49 (0)5361/8922-23422
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Prof. Dr. rer. medic. Ludger Batzdorfer
Ostfalia Hochschule für angewandte Wissenschaften
Rothenfelder Str. 10
38440 Wolfsburg
T: Tel.: +49 (0)5361/8922-23000
F: +49 (0)5361/8922-23002
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