Offene Hochschulen in Schleswig-Holstein: Lernen im Netz, Aufstieg vor Ort (LINAVO)

Stand: September 2017

Verbundprojekt in der 1. Wettbewerbsrunde (2011-2017)

  • Fachhochschule Lübeck (Koordination)
  • Europa-Universität Flensburg
  • Fachhochschule Kiel
  • Fachhochschule Westküste - Hochschule für Wirtschaft und Technik (Heide)

Portrait

Die Hochschulen des Projektkonsortiums betrachten ihre Öffnung für neue, nichttraditionelle Zielgruppen, insbesondere für Berufstätige und Menschen mit zeitintensiven familiären Bindungen, als eine der wesentlichen strategischen Herausforderungen sowohl für die nachhaltige Wirtschaftsentwicklung der Region als auch für die Stärkung ihrer eigenen Wettbewerbsfähigkeit. Sie möchten deshalb diese Öffnung für das berufsbegleitende und lebenslange Lernen zu einem deutlich sichtbaren strategischen Profilmerkmal qualitativ und quantitativ ausbauen und den Anteil Berufstätiger im Studium und in der Weiterbildung bei sich substantiell und nachhaltig aufstocken.

Im Verbundprojekt „Offene Hochschulen in Schleswig-Holstein: Lernen im Netz, Aufstieg vor Ort“ (LINAVO) verfolgen die Hochschulen das Ziel, sich mit innovativen Lösungen für Menschen mit beruflichen Erfahrungen zu öffnen, um sie mit innovativen Angeboten optimal in ihrer akademischen Kompetenzentwicklung zu unterstützen. Das Projekt trägt zu einer nachhaltigen Entwicklung des regionalen Wirtschaftsstandortes bei, indem es seine Angebote an den Bedarfen regionaler Unternehmen und Schwerpunktbranchen ausrichtet. Mit dieser Vorgehensweise steigern die Hochschulen auch ihre eigene strategische Wettbewerbsfähigkeit: sie greifen die Herausforderungen des lebenslangen Lernens und des demografischen Wandels aktiv auf und profilieren sich frühzeitig für die sich anbahnenden qualitativen und quantitativen Veränderungen in der Nachfrage nach akademischer Bildung. Die beantragte zweite Förderphase baut vollständig auf die seit Herbst 2011 laufende erste Projektphase auf und erweitert deren Ergebnisse, Konzepte und Plattformen und bereitet eine Verankerung in nachhaltige, hochschulübergreifende Strukturen vor.

Die wesentlichen Projektziele sind dabei

  • die stärkere Sichtbarkeit und Integration lebenslangen, berufsbegleitenden Lernens an den Projekthochschulen, sowie die Übertragung der Projektresultate in kooperative, nachhaltige Strukturen mit Nutzung der geschaffenen Infrastrukturen über das Projektende hinaus,
  • die Erprobung und Verankerung einer hochschulübergreifenden Beratungsstruktur für lebenslanges und berufsbegleitendes Lernens, die neben branchen- und zielgruppenspezifischen Komponenten insbesondere auch personalisierte Angebote umfasst,
  • die Überprüfung und Anpassung der entwickelten technischen Infrastruktur nach der Erpro-bung der Module der ersten Projektphase,
  • die mediendidaktische Konzeption, Entwicklung und Erprobung weiterer vier berufsbegleitender Online-Studiengänge unter konsequenter Umsetzung der in der ersten Projektphase erarbeiteten kompetenzorientierten und lernendenzentrierten Ansätze, um so die Bedarfe der regionalen Wirtschaftscluster in der Breite abzudecken,
  • die systematische Vernetzung mit anderen Hochschulen, Projekten und Institutionen, sowie die gemeinsame Nutzung von Projektergebnissen,
  • die Erprobung und Verankerung einer hochschul- und studiengangsübergreifenden Anrechnungslogik und
  • der Review und die Optimierung aller entwickelten Module und Prozesse im Projekt bzgl. ihrer konsequenten Kompetenzorientierung.


Das Projektkonsortium besteht aus vier staatlichen Hochschulen des Landes Schleswig-Holstein und ist mit seinen Standorten flächendeckend in der Region vertreten. Die Fachhochschulen aus Heide, Kiel und Lübeck sowie die Europa-Universität Flensburg haben sich zusammengefunden, um die Öffnung für neue Zielgruppen im Bereich des lebenslangen Lernens gemeinsam zu gestalten, sie zu einem deutlichen gemeinsamen Profilmerkmal zu entwickeln und den Anteil berufsbegleitend Studierender substantiell auszubauen. Deshalb bündeln die beteiligten Hochschulen ihre Kompetenzen und erproben die seit 2011 geschaffenen innovativen Strukturen und Ergebnisse mit dem Ziel, eine vielfältig genutzte, differenzierte, skalierbare und nach-haltige Plattform als zentrales Strukturelement für das Mainstreaming lebenslangen Lernens zu entwickeln und dauerhaft nutzbar zu machen. Die Hochschulen setzen darüber hinaus mit ihren nachfrageorientierten Studienangeboten sowie den dazu gehörenden, akkumulierungsfähigen Weiterbildungskursen ihre Öffnung für neue Zielgruppen konkret um, bei zugleich konsequenter Ausrichtung auf das kompetenz- und zielgruppenorientierte Lernen.

Zielgruppen

  • Berufsquereinsteiger/innen und -wechsler/-innen
  • Migrant/innen
  • Personen mit Familienpflichten
  • Akademiker/-innen mit erstem Hochschulabschluss
  • Akademisch Weiterbildungsinteressierte ohne vorherigen Hochschulabschluss

Ergebnisse


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Kontakt

Dr. Steffen Kirchhof
Europa-Universität Flensburg
Auf dem Campus 1
24943 Flensburg
T: +49 (0)461/805-2457
F: +49 (0)461/805-2144
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Dr. Kathrin Rheinländer
Europa-Universität Flensburg
T: +49 (0)461/805-3335
F: +49 (0)461/805-2144
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Prof. Dr. Wolfgang Huhn
Fachhochschule Kiel
Sokratespl. 1
24149 Kiel
T: +49 (0)431/210-1200
F: +49 (0)431/210-61200
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Juliane Hübner (derzeit in Elternzeit), Vertretung: Beate Lohre
Fachhochschule Kiel
Sokratespl. 1
24149 Kiel
T: +49 (0)431/210-1033 / +49 (0)431/210-1010
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Prof. Dr. Burkhard Müller
Fachhochschule Westküste - Hochschule für Wirtschaft und Technik
Fritz-Thiedemann-Ring 20
25746 Heide
T: +49 (0)481/8555-550
F: +49 (0)481/8555-501
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Prof. Dr.-Ing. Rolf Granow
Fachhochschule Lübeck (Koordination)
Mönkhofer Weg 239
23562 Lübeck
T: Tel.: +49 (0)451/160818-10
F: Fax: +49 (0)451/160818-98
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