Potenziale nicht-traditionell Studierender nutzen (PONTS)

Stand: September 2017

Einzelprojekt in der 1. Wettbewerbsrunde (2011-2017)

  • Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin

Portrait

Der Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: Offene Hochschule“ zielt darauf, den Zugang von „nicht traditionell Studierenden“ zu hochschulischem Lernen zu erweitern, die damit verbunden Heterogenität der Studierenden in der Gestaltung von Lehr-Lernarrangements zu berücksichtigen und den Studienerfolg fördernde Rahmenbedingungen zu entwickeln. Die Bearbeitung dieser Zielsetzung in der ersten Projektphase (PONTS) hat aufgezeigt, dass die damit verbundenen Fragestellungen grundlegende Reflexionen über Rahmenbedingungen erfolgreichen Studierens auslösen zumal sich zeigt, dass die mit der Zielgruppe „nicht traditionell Studierender“ benannten Fragestellungen weitgehend ähnlich mit Blick auf produktive Lehr/Lernarrangements für die Vollzeitstudierenden unserer Hochschule bearbeitet werden können.

In der zweiten Förderphase lag der Schwerpunkt auf die Unterstützung der hochschulinternen Bemühungen zur Weiterentwicklung der Lehr-Lernkultur. Hochschulinterne Anlässe bieten Gelegenheiten, die unter anderem vom Projekt PONTS bearbeiteten Fragestellungen unter dem Stichwort „Diversitätssensible Hochschulentwicklung“ erneut aufzugreifen und Bemühungen zur Weiterentwicklung der Lehr- Lernkultur zu unterstützen. Schwerpunkt des Projekts bilden zwei zentrale Handlungsfelder:

A: Diversitätssensible Lehr- und Lernformate

In der ersten Förderphase wurden verschiedene, auf die Bedarfe von „non-traditionals“ zielende Lehr- und Lernformate entwickelt (Propädeutikum; Theorie-Praxis-ePortfolio, etc.) Diese können als konkrete, didaktisch reflektierte Antworten auf grundlegende Fragen hochschulischer Lehre verstanden werden. Die Maßnahmen der zweiten Förderphase zielen darauf, hochschulinterne Konsolidierungs- und Revisionsprozesse zu begleiten und die in der ersten Förderphase erarbeitete curricular-didaktische und auf Hochschulentwicklung bezogene Expertise im Hinblick auf diversitätssensible Lehr- und Lernformate anlassbezogen in die hochschulinternen Entwicklungsprozesse einzubringen. Dabei wurde in sogenannten „Entwicklungszyklen“ die Revision eines Praxismoduls begleitet, eine Projektgruppe zum Thema Theorie-Praxis-Lernen mitgegründet sowie die Realisierung diverser Moodle-gestützter Lehrformate unterstützt.

B: Entwicklung und Erprobung von Instrumenten zur Beobachtung der Lehr- und Lernkultur

Diversitätssensible Studiengangsentwicklung, das ist ein Ergebnis der ersten Förderphase, erfordert eine systematische Beobachtung der Prozessqualität der Lehr- und Lernkultur, die sich nicht in subjektiven Zufriedenheitsurteilen der erreichten Studierenden erschöpft. In der ersten Förderphase wurde dies über ein aufwändiges und an die jeweiligen Studiengänge angepasstes Befragungsdesign realisiert. Anknüpfend an die Vorarbeiten im Arbeitsbereich Qualitätsmanagement werden nun handhabbare, d.h. weitgehend standardisierte Befragungsinstrumente zur Beobachtung ausgewählter Aspekte der Lehr- und Lernkultur (z.B. Akademische Wissensformen & Praktiken, politische Selbstverortung und Studierverhalten) entwickelt und erprobt, die sich in die regelmäßig stattfindenden Studiengangsbefragungen einbetten lassen.

Zielgruppen

  • Die an der Ausgestaltung der Hochschullehre beteiligten Akteursgruppen (Lehrende; Studierende, Verwaltungsmitarbeitende)

Ergebnisse

Poster

Jpg preview


zurück zur Übersicht

Kontakt

Prof. Dr. Axel Bohmeyer
Katholische Hochschule für Sozialwesen Berlin (KHSB)
Projekt PONTS
Köpenicker Allee 39-57
10318 Berlin
T: +49 (0)30/50 10 10-914
Ic mail outline green 24px