Verbesserung von Anerkennung und Mobilität: Maßnahmen auf dem Prüfstand

Am 27.11.2018 - 28.11. in Berlin
Leipziger Platz 17, 10117 Berlin, Botschaft von Kanada in Deutschland
Veranstalter: Hochschulrektorenkonferenz - Projekt nexus
Kategorie: Tagung

Das „Übereinkommen über die Anerkennung von Qualifikationen im Hochschulbereich in der europäischen Region“ von 1997 – die sogenannte Lissabon-Konvention – ist die Grundlage für die Anerkennung hochschulischer Leistungen aus dem Ausland. Das Abkommen wurde 2007 von Deutschland ratifiziert und in Bundesrecht überführt. Die Bologna-Erklärung von 1999 zur Schaffung eines gemeinsamen Hochschulraums hatte darüber hinaus eine Reihe von Reformen in den Mitgliedsstaaten zur Folge, um die europäischen Hochschulsysteme kompatibler und vergleichbarer zu machen. Beide Vereinbarungen verfolgen das Ziel, die studentische Mobilität zu erhöhen und die Anerkennungs-praxis an den Hochschulen zu verbessern.

Seither wurden zahlreiche Maßnahmen, Projekte und Strategien zur Erhöhung der Studierendenmobilität und der Verbesserung der Anerkennungspraxis in den Hochschulen implementiert, so z.B. die verstärkte Einführung von Mobilitätsfenstern in den Studiengängen, der Ausbau von Kooperationen und Hochschulnetzwerken sowie die Institutionalisierung von transparenten Anerkennungsverfahren. Die weitere Umsetzung der beiden Vereinbarungen hat tiefgreifende institutionelle Veränderungen zur Folge und stellt die deutschen Hochschulen vor neue Herausforderungen. 

Die Tagung möchte die bisherigen Maßnahmen aus der alltäglichen Anerkennungspraxis auf den Prüfstand stellen und neue Möglichkeiten aufzeigen, Anerkennungsprozesse an Hochschulen transparent, mobilitätsfördernd, fair und innovativ zu gestalten. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben darüber hinaus die Gelegenheit, sich über gute Praxis auszutauschen und mit anderen Interessierten zu vernetzen. Die Schwerpunkte der einzelnen Sessions entnehmen Sie bitte den detaillierten Beschreibungen. 

Zielgruppen der Veranstaltung sind Hochschul- und Fakultäts- bzw. Fachbereichsleitungen, Mitglieder von Prüfungsausschüssen sowie Personen aus Hochschulen und anderen Institutionen, die sich mit Anerkennungsverfahren in Hochschulen systematisch auseinandersetzen.

 
 



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