CALL FOR CONTRIBUTIONS: 7. Tag der Lehre der FH Oberösterreich: Lifelong learning. Implikationen für die Hochschullehre.

Am 24.03.2019
Veranstalter: Fachhochschule Oberösterreich
Kategorie: Tagung

Lebenslanges Lernen lenkt den Blick auf die Lernenden und dies bedeutet für Hochschulen, dass sie sich noch mehr als bisher mit ihren Studierenden auseinandersetzen müssen. Wer sind sie? Was bringen sie mit? Wohin wollen sie hin?, sind nur einige der Fragen, die es zu beantworten gilt. Der Vortrag setzt an diesen Fragen an: Er blickt auf die Studierenden und ihre unterschiedlichen Hintergründe, er untersucht welche Ausformungen von LLL sich an Hochschulen finden lassen und leitet daraus ab, welche Ingredienzien es braucht, um das Lehren und Lernen an der Hochschule entsprechend darauf auszurichten. Dabei werden Erkenntnisse aus den aktuelle Entwicklungen zur Öffnung von Hochschulen in Deutschland in die Ausführungen miteinbezogen.

Themenbereiche/Thematische Fragestellungen:

  • Bildungsauftrag „lebenslanges Lernen“ für die Hochschule: wie gelingt es Hochschulen, sich auf lebenslanges Lernen auszurichten? Wie ermöglichen Hochschulen Partizipation an Hochschulbildung jenseits von Alter, Status, Geschlecht, (Berufs-)Biografien, etc...?
  • Was bedeutet „offene Hochschule“ und wie gehen Hochschulen mit neuen Studierendengruppen (NTS=non traditional students, second chance learners, refreshers, returners, etc.) um?
  • Wie gelingt die Verzahnung von Theorie und Praxis und mit welchen Studienformaten können diese künftigen Studierendengruppen angesprochen werden?
  • Was können Hochschulen tun, um Chancengleichheit zu fördern und eine Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu erhöhen (Anerkennung von formalem und informellem Wissen und Kompetenzen)?
  • Welche Anreiz- und Fördermaßnahmen zur Stärkung von Bildungsmotivation und Freude am lebenslangen Lernen gibt es?
  • Welche good-practice Beispiele lassen sich im Bereich Lehr-Lernmethoden beschreiben, um NTS mit ihren unterschiedlichen Lernwegen optimal in den Studienbetrieb zu integrieren und zu fördern?
  • Wie gehen Hochschulen mit der Anrechnung außerhochschulischer Kompetenzen um? Wie sehen Praxiserfahrungen damit aus? Wie gelingt hier die Qualitätssicherung?
  • Welche Kompetenzen benötigen Lehrende, um diesen Trends entsprechend zu begegnen und Studierende – in ihrer „bunten Vielfalt“ – bestmöglich zu fördern?

Die Arbeiten können in folgenden Beitragstypen eingereicht werden:

  • Präsentation mit Vortragsdauer von 30 Minuten (20 min. Vortrag, 10 min. Diskussion).
  • Workshop (Mini-Methoden-Workshop mit einer Dauer von 45 Minuten. Unter Mini-Methoden werden didaktische Methoden verstanden, die im Unterrichtssetting verwendet werden können, und mittels geringen Planungsaufwandes zu einer mittelgroßen Wirkung führen. Es soll die Möglichkeit bestehen, eine oder mehrere kleine Methoden inkl. Hintergrundinformationen bezüglich Nutzen und Anwendung kennen zu lernen. Ziel ist es, Lehrmethoden und deren Vorgehensweise zu erproben.)
  • Poster (idealerweise 1 Seite im Format A0)


Einreichungsfrist für Abstracts: 24. März 2019
Abstracts Umfang: ca. 700 Wörtern und ca. 100 Wörter Kurz-CV

Hier finden Sie den vollständigen CALL FOR PAPERS (PDF)

 



Zurück zur Übersicht

Folgende Termine

26.03.2019 - 27.03.  Darmstadt

27.03.2019 - 29.03.  Seattle, WA

28.03.2019 - 28.03.  Karslruhe