Aufbau von Monitoringsystemen in Hochschulnetzwerken: Erfahrungen, Gelingensbedingungen und Herausforderungen

Am 12.06.2019 - 13.06. in Bremen
Universität Bremen, Bibliothekstraße 1, 28359 Bremen, Gebäude G W 2, Block B, Raum B3009
Veranstalter: Projekt „nexus – Übergänge gestalten, Studienerfolg verbessern“ | Universität Bremen
Kategorie: Tagung

Thema

Als Folge der Vielfalt an Reformprozessen im Hochschulwesen ist der Bedarf an harten Daten aus den Hochschulen stark gestiegen. Steuerungsrelevante Daten sind eine wichtige Voraussetzung für Hochschulpolitik, -verwaltung und -planung. Weitergehende Anforderungen an den Bereich der Datenverarbeitung und -analyse ergeben sich auch aus der gestiegenen Eigenverantwortlichkeit der Hochschulen für die Qualitätssicherung ihrer Studiengänge im Zuge der Systemakkreditierung.

Vor diesem Hintergrund haben Hochschulen, Fakultäten und Fachbereiche begonnen, ihre Studiengänge im Hinblick auf den Studienerfolg mit Hilfe von Monitoring-Verfahren und Begleitstudien systematischer zu analysieren und transparenter darzustellen. Ein hilfreiches Instrument dafür ist die Einführung einer Verlaufsstatistik, damit verlässliche Informationen zum Studienverlauf ganzer Kohorten von Studienanfänger*innen, insbesondere zum Studienabbruch, Studienfach- und Studienortswechsel sowie zum Prüfungserfolg und Studienfortschritt, gewonnen werden können. Hochschulen können so zeitnah relevante Daten auswerten, um eventuell bestehenden curricularen Verbesserungsbedarf zu ermitteln, den Aufbau von Frühwarnsystemen zu betreiben und gezielter Unterstützungsangebote für Studierende zu entwickeln. Viele Hochschulen führen daneben auch eigenständige Befragungen von Studierenden und Lehrenden durch, die ebenso dem Ziel einer Optimierung ihrer Studiengänge dienen, oder sie nutzen dazu entsprechende Daten bundesweiter oder regionaler Untersuchungen. 

Zielsetzung

Ziel dieser Veranstaltung ist es, Hochschulnetzwerke mit im Aufbau befindlichem Studierendenmonitoring in Österreich, den Niederlanden und Deutschland zu identifizieren und sich über ihre ersten Erfahrungen, Gelingensbedingungen und Herausforderungen in der Netzwerkbildung, in Transfer- und Kooperationsfragen sowie in der standortbezogenen Integration in hochschulische Prozesse auszutauschen. Wie viel Homogenität und wie viel Heterogenität verträgt die Qualitätsentwicklung in solchen Netzwerken?

Zielgruppe

Die Veranstaltung richtet sich an für Lehre und Studium verantwortliche Mitglieder von Hochschulleitungen und Dekanaten, an zuständige Hochschulangehörige aus der Studiengangs­entwicklung und dem Qualitätsmanagement sowie insbesondere an Lehrende, die mit dem Studiengangs-Monitoring beschäftigt sind.

 
 



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