Wissenschaftliche Begleitung

Die wissenschaftliche Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ wird seit 2016 von einem Konsortium folgender vier institutioneller Akteure verantwortet:

  • FernUniversität in Hagen (Projektgesamtleitung)
  • Carl von Ossietzky Universität Oldenburg
  • Technische Universität Dortmund
  • CHE Centrum für Hochschulentwicklung

Darüber hinaus besteht eine enge Zusammenarbeit mit dem Wolfgang Schulenberg-Institut, welches die Konsortiumspartner bei der Durchführung der Spring School und bei der Erstellung von begleitenden Materialien unterstützt.

Bis 2015 wurde die wissenschaftliche Begleitung von der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg (Projektgesamtleitung), der Humboldt Universität zu Berlin und der Deutschen Universität für Weiterbildung (DUW) verantwortet.

Zielsetzung der wissenschaftlichen Begleitung

Zielsetzung der wissenschaftlichen Begleitung ist es, die geförderten Projekte dabei zu unterstützen, ihre Expertise im Umgang mit heterogenen Zielgruppen, in der hochschuldidaktischen Gestaltung und Umsetzung von Angeboten sowie in der nachhaltigen Implementierung und Verankerung dieser Angebote an den eigenen Hochschulen weiter auf- und auszubauen. Folgende Aufgaben stehen im Mittelpunkt:

  • Wissenschaftliche Beratung und Begleitung der Förderprojekte sowie Sicherung des Informationsaustauschs mit und zwischen den Projekten in engem Austausch mit dem Netzwerk „Offene Hochschulen“;
  • Aufbereitung der Ergebnisse für die Dissemination an die Förderprojekte, weitere relevante Stakeholder und die interessierte Fachöffentlichkeit;
  • eigene begleitende Forschungsarbeit zu relevanten Fragestellungen der Projekte.

Das Team der wissenschaftlichen Begleitung beobachtet und erforscht aus unterschiedlichen Perspektiven die nationalen und internationalen Entwicklungen des Lebenslangen Lernens an Hochschulen und speist diese in den Wettbewerb ein. Die dabei gewonnenen Ergebnisse und Erfahrungen sollen über den Wettbewerb hinaus einen wichtigen Beitrag zur Profilbildung von Hochschulen hin zu Institutionen des Lebenslangen Lernens und damit zur Weiterentwicklung des deutschen Hochschulsystems leisten. Vor dem Hintergrund der bereits identifizierten projekt- und wettbewerbsübergreifenden Themen sowie nationaler und internationaler Entwicklungen liegen die Schwerpunkte der Forschungsarbeit in folgenden Bereichen:

Begleitende Forschungsarbeit

Zielgruppengemäße Studienformate

Dieser Forschungsschwerpunkt fokussiert die Verzahnung akademischer und beruflicher Wissens- und Handlungslogiken in den von den Förderprojekten entwickelten Angeboten. Folgende Fragen stehen im Mittelpunkt:

  • Welche domänenspezifischen Ausformungen der Verknüpfung von theoretisch-wissenschaftlichem Wissen und beruflichem Wissen zeigen sich?
  • Wie manifestiert sich die Theorie-Praxis-Verzahnung in konkreten Lehr-Lernsituationen?
  • Was bedeutet das für Lehrende und Studierende?
  • Und was lässt sich daraus für die hochschuldidaktische Gestaltung von zielgruppengemäßen Studienformaten ableiten?

Leitung:

Dr. Eva Cendon

Dr. Eva Cendon

Bildungswissenschaftlerin und Gesamtleiterin der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“

E-Mail: eva.cendon@fernuni-hagen.de

FernUniversität in Hagen
Prof. Dr. Uwe Elsholz

Prof. Dr. Uwe Elsholz

Inhaber des Lehrstuhls für Lebenslanges Lernen an der FernUniversität in Hagen und Gesamtleiter der wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“

E-Mail: uwe.elsholz@fernuni-hagen.de

FernUniversität in Hagen

Nachhaltigkeit und Transfer der Projektergebnisse

Im Fokus des Forschungsvorhabens stehen die impliziten und expliziten Verständnisse und Ansätze von Nachhaltigkeit und Transfer in (Verbund-)Projekten, wobei insbesondere drei Ziele verfolgt werden:

  • Erfassung von Verständnissen und Ansätzen von Nachhaltigkeit und Transfer
  • Analyse der Bedeutung von Verbundprojekten (Kooperationen) für die Nachhaltigkeits- und Transferansätze
  • Ermittlung von Einflussfaktoren, welche auf die Verständnisse und Ansätze von Nachhaltigkeit und Transfer einwirken

Die Intention ist es, die gemachten Erfahrungen und entwickelten Ansätze hinsichtlich Nachhaltigkeit und Transfer auch für zukünftige Programme und (Verbund-)Projekte nutzbar zu machen und damit zur Nachhaltigkeit von Forschungs- und (Organisations-)Entwicklungsprojekten beizutragen.

Ein weiterer Schwerpunkt stellt die Frage der Finanzierung der wissenschaftlichen Weiterbildung an Hochschulen dar, welche aus individueller, institutioneller sowie bildungspolitischen Perspektive betrachtet wird.

Leitung:

Dr. Annika Maschwitz

Dr. Annika Maschwitz

Wissenschaftlerin und Geschäftsführerin des Wolfgang Schulenberg-Instituts

E-Mail: a.maschwitz@uni-oldenburg.de

FernUniversität in Hagen
Prof. Dr. Karsten Speck

Prof. Dr. Karsten Speck

Inhaber des Lehrstuhls für Forschungsmethoden in den Erziehungs- und Bildungswissenschaften sowie Dekan der Fakultät für Bildungs- und Sozialwissenschaften der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg

E-Mail: karsten.speck@uni-oldenburg.de

FernUniversität in Hagen

Lehrmotivation in der wissenschaftlichen Weiterbildung

Das übergreifende Erkenntnisinteresse dieses Teilprojekts ist, warum oder wozu sich Dozentinnen und Dozenten überhaupt in der Lehre für wissenschaftliche Weiterbildung oder im Lebenslangen Lernen engagieren. Um die Lehrmotivation in der wissenschaftlichen Weiterbildung erschöpfend zu analysieren, gilt es folgende Fragestellungen zu beantworten:

  • Engagement: Warum engagieren sie sich überhaupt (so sehr) in der wissenschaftlichen Weiterbildung?
  • Karriere: Welche Rolle spielt(e) die wissenschaftliche Weiterbildung in ihrem bisherigen Karriereverlauf?
  • Erfahrung: Was ist ihr Sozialisationshintergrund in der (wissenschaftlichen) Weiterbildung?
  • Organisation: Durch welche Rahmenbedingungen ihrer Hochschule wird Ihre Lehrmotivation beeinflusst?

Leitung:

Prof. Dr. Uwe Wilkesmann

Prof. Dr. Uwe Wilkesmann

Inhaber des Lehrstuhls für Organisationsforschung und Weiterbildungsmanagement an der TU Dortmund sowie Direktor des Zentrums für HochschulBildung an der TU Dortmund

E-Mail: uwe.wilkesmann@tu-dortmund.de

FernUniversität in Hagen

Heterogenität der Zielgruppen

In diesem Forschungsfeld steht die Frage im Mittelpunkt, wie die Diversität der Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den von den geförderten Hochschulprojekten entwickelten Angebotsformaten beschaffen ist. Die Bandbreite reicht von berufsbegleitenden Studiengängen und Zertifikatskursen/-programmen auf der einen bis zu studienvorbereitenden Propädeutika und weiteren unterstützenden Angeboten auf der anderen Seite.

  • Welche Zielgruppen werden hiervon tatsächlich angesprochen?
  • Wie heterogen sind sie?
  • Welche Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Angebotsformaten lassen sich beobachten?

Leitung:

Dr. Sigrun Nickel

Dr. Sigrun Nickel

Leiterin Hochschulforschung beim CHE Gemeinnütziges Centrum für Hochschulentwicklung

E-Mail: sigrun.nickel@che.de

FernUniversität in Hagen

Col 3

Links

Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Netzwerk Offene Hochschulen