Bund-Länder-Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“

Mit dem Wettbewerb „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“ fördert das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) bundesweit Projekte von Hochschulen und Hochschulverbünden, die Studienangebote für Berufstätige und andere Zielgruppen entwickeln, die auf unterschiedlichen Formaten basieren (u.a. berufsbegleitende Studiengänge, duale Studiengänge, Studienmodule und Zertifikatsangebote).

Bis zum Auslaufen der ersten Wettbewerbsrunde am 30. September 2017 erhielten insgesamt 122 Zuwendungsempfänger an 95 verschiedenen deutschen Hochschulen (davon 35 Universitäten) und vier außeruniversitären Forschungseinrichtungen bzw. weiteren Institutionen in insgesamt 73 Verbund- und Einzelprojekten eine Förderung im Rahmen des Wettbewerbs. Damit machte sich seit 2011 etwa jede vierte Hochschule in Deutschland über alle Bundesländer verteilt auf den Weg zur offenen Hochschule. Bislang sind 254 neue wissenschaftliche Weiterbildungsangebote entstanden. Deren fachliche Palette ist sehr breit und auch die Formate reichen von (anrechenbaren) Modulen oder Modulkombinationen (Zertifikate) bis zu berufsbegleitenden Bachelor- und Masterstudiengängen.

In der zweiten Wettbewerbsrunde werden derzeit 69 Zuwendungsempfänger an 60 verschiedenen deutschen Hochschulen (davon 21 Universitäten) und einer außeruniversitären Forschungseinrichtung in insgesamt 34 Einzel- und 13 Verbundprojekten gefördert, die aktuell noch an rund 400 weiteren neuen Angeboten arbeiten.

Die in den Projekten entwickelten Studienprogramme sollen insbesondere dazu beitragen,

  • das Fachkräfteangebot dauerhaft zu sichern,
  • die Durchlässigkeit zwischen beruflicher und akademischer Bildung zu verbessern,
  • einen schnelleren Wissenstransfer in die Praxis zu gewährleisten und
  • die Profilbildung der Hochschulen im Bereich des lebensbegleitenden Lernens zu unterstützen.

Weiterführende Informationen zum den Hintergründen und den Akteuren des Bund-Länder-Wettbewerbs auf den Seiten des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF).

Weiterführende Informationen zur wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs erhalten Sie hier.


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