Vernetzung nachhaltig gestalten: Der neue BLOG des Netzwerks Offene Hochschulen – Einladung zur Beteiligung

Ein Beitrag von Kristina Novy und Kristina Karl, Projekt NOH, 24.10.2018


Der Herbst sorgt für viele Veränderungen. Die Abende werden kühler, die Tage kürzer und die Natur zeigt sich in den unterschiedlichsten Farben. Auch die Website des Netzwerks Offene Hochschulen (NOH) als relevantestes Informations- und Kommunikationsinstrument des NOH ist aktuell Schauplatz kreativer Veränderung: Ab November wird sie in neuem Design, mit neuen Funktionen und aktuellsten Informationen aus der wissenschaftlichen Weiterbildung zur Verfügung stehen.

Das Ziel dieser Umgestaltung ist es, den Interessierten noch übersichtlicher Auskunft über Vernetzungs- und Qualifizierungsangebote zu geben, Beteiligungsoptionen transparenter zu gestalten und auf diese Weise Interaktionen zu vereinfachen. Insbesondere möchte das NOH allen Interessierten die Möglichkeit geben, ihre Erfahrungen, ihre Expertise und Fragen zu teilen, um Fortschrittsergebnisse transparent und nachhaltig zu sichern. Verknüpft mit einer intuitiveren Navigation integriert das NOH in diesem Modifizierungsprozess außerdem ein neues Tool: den NOH-Blog.

Mit Hilfe des Blogs sollen allzeit Einblicke in aktuelle Ereignisse, Fortschritte oder auch Herausforderungen im Projekt- und Hochschulbetrieb ermöglicht werden. Dabei sollen Projektbeteiligte und Akteur*innen der wissenschaftlichen Weiterbildung sowie der Hochschulforschung die Möglichkeit erhalten, sich mit eigenen Beiträgen einzubringen, zu kommentieren und sich auszutauschen. Fünf Rubriken ermöglichen dafür die zielgerichtete Platzierung von Beiträgen:

Die Rubrik „Aktuelles aus dem Netzwerk“ wird Beiträge von Akteur*innen des Netzwerks Offene Hochschulen umfassen. Mitarbeitende und Verantwortliche der Förderprojekte des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen“, aber auch wettbewerbsexterne Mitglieder, erhalten hier die Möglichkeit, aus der Praxis ihrer Projekte und Hochschulen zu berichten und Informationen zu teilen. Spannende erste Beiträge wurden unter anderem eingereicht von Jana Weigel (Universität Göttingen, „AgriCareerNet“) zu Unterstützungsmöglichkeiten für Dozierende bei der Erstellung von E-Learning Modulen sowie von Jasmin Overberg (Universität Oldenburg, „PuG“) zu den positiven Auswirkungen der Einrichtung von Arbeitsgruppen auf die Akzeptanz und Relevanz von Qualitätsmanagement.

In der Rubrik „Expert*innenwissen“ werden Beiträge von Expert*innen relevante Themenbereiche der wissenschaftlichen Weiterbildung veranschaulichen. Dabei werden sie aus eigenen Erfahrungen und über Entscheidungen berichten oder geben Aufschluss darüber, wie relevante Aspekte bearbeitet sowie Maßnahmen umgesetzt werden können. In seinem Beitrag „Wissenschaftliche Weiterbildung: irgendwie subkulturell/szenisch!?“ wird Dr. Christian Schmid (TU Dortmund/wissenschaftliche Begleitung) erörtern, inwiefern die wissenschaftliche Weiterbildung in ihrer sozialen Organisiertheit als Subkultur zu verstehen sein könnte. Einen ausführlichen Leitfadencharakter für die notwendige Integration einer gender- und diversitygerechten Didaktik in Angeboten wissenschaftlicher Weiterbildung wird ein Beitrag von Viktoria von Prittwitz (Leuphana Universität Lüneburg, „KompädenzPotenzial“) besitzen.

Über den Wettbewerbskontext hinaus soll die Rubrik „Theorie und Praxis der Weiterbildung“ Beiträge von Mitarbeitenden aus Hochschulen und anderen Wissenschaftseinrichtungen vereinen, die aus der weiten Theorie und Praxis der (Weiter-)Bildungs- und Hochschullandschaft oder zu aktuellen Fragestellungen oder Entwicklungen berichten sowie informieren möchten.

Gilt es außerdem, zu besetzende Positionen oder aktuelle Publikationen bekannt zu machen, werden dies die Rubriken „Stellenangebote“ und „Publikationen“ ermöglichen.

Die Kommentarfunktion im Blog wird direkte Nachfragen oder Hinweise ermöglichen und zielt auf diese Weise auf die Unterstützung des Wissenstransfers zwischen Projekten und Hochschulen ab.

Die Netzwerkkoordination möchte durch diese neuen Funktionen öffentlich zugängliche virtuelle Begegnungsräume schaffen, die zu einem lebendigen Austausch und zu einer Vertiefung der themenbezogenen Arbeit, zur Beantwortung von Fragen und der Erarbeitung von Lösungsmöglichkeiten beitragen. Des Weiteren stellt die Website, aber auch der Blog, die Weichen dafür, dass die OH-Projekte im Sinne der Nachhaltigkeit auch nach Auslaufen der Förderung weiter in Kontakt bleiben und deren Ergebnisse und Aktivitäten auch von Beteiligten außerhalb des Wettbewerbs dokumentiert und abgerufen werden können. Durch die Möglichkeit der Vernetzung auch mit wettbewerbsexternen Hochschulakteur*innen können nachhaltige Impulse gesetzt werden und weitere Entwicklungsprozesse in der wissenschaftlichen Weiterbildung voranschreiten.

Interessierte sind herzlich eingeladen, ab November einen eigenen Beitrag zu „ihrem Thema“ einzustellen, aber auch zu browsen und zu lesen!

Selbstverständlich steht das Team der Netzwerk-Koordination auch weiterhin für weitere Ideen und Anfragen zur Verfügung unter der gemeinsamen E-Mail-Adresse: info@netzwerk-offene-hochschulen.de.

Das Netzwerk Offene Hochschulen freut sich auf rege Beteiligung!


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