Die Open University – ein Best Practice-Beispiel

Erschließung neuer Zielgruppen für ein Hochschulstudium

Ein Beitrag von Uwe Wilkesmann und Miriam Schmitt

Neue Zielgruppen von Studierenden ansprechen und dauerhaft für ein Studium begeistern – das ist eine der dringendsten Aufgaben in der wissenschaftlichen Weiterbildung. Wir wollten wissen, wie die Hochschulen bisher mit diesem Thema umgehen, und haben uns im internationalen Raum nach Best Practice-Beispielen umgeschaut. Bei unserer Recherche sind wir auf die Open University in England gestoßen. Diese ist qua Gründungsauftrag die Hochschule, die das Studium für neue Zielgruppen erschließen soll. Doch wie schafft die Open University (OU) das? Wie spricht sie neue Zielgruppen an, wie unterstützt sie diese und wie erfolgreich ist sie damit? Und was können Projekte aus der OH-Förderlinie daraus lernen? Um diese Fragen zu beantworten, haben wir uns die OU als Best Practice-Beispiel angesehen. Dazu sind Internet- und Literatur-Recherchen, eine Vor-Ort-Besichtigung sowie zwei Interviews im September 2016 durchgeführt worden. Für die Interviews standen die Pro-Rektorin für Lehre (I1) und die Abteilungsleiterin, die sich speziell um die Inklusion der neuen Zielgruppen bemüht, zur Verfügung (I2). Beide Interviews wurden aufgenommen und transkribiert. Es werden Aussagen aus den Interviews im folgenden Text zitiert.

Um die Aktivitäten der OU bezüglich neuer Zielgruppen richtig einordnen und interpretieren zu können, wird zuerst ein kurzer Exkurs zum englischen Hochschulsystem und zur Geschichte der OU gegeben.

Das englische Hochschulsystem und die OU

In den letzten Jahren ist das englische Hochschulsystem konsequent zu einem Quasi-Markt umgebaut worden. Dies resultiert aus Studiengebühren von 9.000 Pfund pro Jahr sowie einer landesweiten Lehrevaluation durch das National Student Survey (NSS), das in Rankings von Hochschulen, aber auch in Rankings von Studiengängen und individuellen Lehrleistungen von Professor_innen mündet. Die Universitäten haben ein ausgeprägtes Interesse, möglichst gut in den Rankings abzuschneiden, da in der Regel 60 Prozent ihres Gesamtbudgets durch die Studiengebühren und die kostenpflichtigen Dienstleistungen für Studierende (wie z. B. Studienwohnheime auf dem Campus) finanziert werden (Wilkesmann, 2016). Aus diesem Grund werben die Universitäten auch offensiv mit dem guten Abschneiden im NSS Ranking.

Die Entwicklung zum Quasi-Markt ist jüngst mit der Einführung des Teaching Excellence Frameworks (TEF), das besonders gute Lehre anerkennt und belohnt, noch deutlich verstärkt worden (Land & Gordon, 2015). Mit einer im Vergleich zum NSS stark ausgeweiteten Befragung der Studierenden werden alle englischen Hochschulen in drei Kategorien eingeteilt (Department for Business, 2015):

  • Gold für alle Universitäten, die im TEF im oberen Drittel des TEF Rankings liegen;
  • Silber für alle Hochschulen, deren Abschneiden im TEF nur zu einer Platzierung im mittleren Drittel führt;
  • Bronze für das letzte Drittel im TEF Ranking.

Universitäten aus der Gold-Kategorie dürfen zukünftig selbst höhere Studiengebühren als die 9.000 Pfund pro Jahr festlegen und eine höhere Anzahl ausländischer Studierender aufnehmen (bisher betraf dies nur nicht-EU Ausländer, bald alle ausländischen Studierenden). Dies hat den Hintergrund, dass von ausländischen Studierenden bis zu dreimal mehr Studiengebühren gefordert werden können. Sie sind der ‚Goldesel’ der Universitäten, um die eigenen Einnahmen zu steigern. Universitäten aus der Silber-Kategorie dürfen ebenso wenig die Studiengebühren erhöhen wie die Anzahl der ausländischen Studierenden. Die Einnahmen aus Studiengebühren stagnieren also bei diesen Hochschulen. Die Bronze-Hochschulen bleiben ebenfalls bei der vorgegebenen Höhe der Studiengebühren, dürfen zukünftig aber überhaupt keine ausländischen Studierenden mehr aufnehmen, was einem großen Einnahmeverlust gleichkommt.

Damit ist in England für die grundständige Lehre ein System geschaffen worden, das dem Marktsystem der wissenschaftlichen Weiterbildung in Deutschland ähnelt. Über Studiengebühren wird ein marktähnliches Verhältnis zwischen Studierenden und Dozent_innen hergestellt. Ein systematischer Unterschied zwischen grundständiger Lehre und wissenschaftlicher Weiterbildung existiert in England nicht. Einnahmen sind Einnahmen, egal ob sie aus grundständiger Lehre oder aus der wissenschaftlichen Weiterbildung stammen. Alle Universitäten haben großes Interesse, auf die Qualität der Lehre zu achten, da sonst Studierende nicht bei ihnen studieren, sondern zu einer Konkurrenz-Universität abwandern. Eine Gewichtung zwischen Studierenden existiert allerdings dabei: Ausländische Studierende sind besonders willkommen, da sie (bis zu) dreimal so viel Geld einbringen. Die Top Universitäten (Russell-Group Universities) in England fokussieren sich deshalb auch besonders auf die reichen Ausländer als Zielgruppe.

Die OU will nun besonders benachteiligte Bevölkerungsgruppen ansprechen. Hierzu gehören Personen, die nicht aus einem akademischen Elternhaus kommen und traditionell nicht gewohnt sind, sich für ein Studium zu verschulden bzw. es sich nicht durch Finanzierung der Eltern leisten können. Sie wurde im Jahr 1969 mit dem Grundgedanken gegründet, der andauernden Benachteiligung von Menschen mit geringem Einkommen im Hochschulsystem entgegenzuwirken (Geldermann & Schade 2009). Aus diesem Grund beträgt die Studiengebühr an der OU ‚nur’ 6.000 Pfund im Jahr. Im Vergleich zu einem grundständigen Studium in Deutschland ist dies teuer, im internen Vergleich des englischen Hochschulsystems eine preiswerte Alternative. Ein weiteres zentrales Differenzierungsmerkmal der OU besteht darin, dass dort berufstätige Erwachsene ohne jegliche Zugangsvoraussetzungen studieren können. Eine formale Hochschulzugangsberechtigung ist nicht notwendig, um ein Studium aufnehmen zu können. Jeder kann sich immatrikulieren. Zusätzlich wird die Eingangshürde zu dieser Universität durch eine konsequente Digitalisierung reduziert. Vom Prinzip her kann sich jeder online einschreiben und mit dem ersten Online-Kurs starten, ohne irgendwelche rechtlichen, organisatorischen oder bürokratischen Hürden. Einzige Voraussetzung für ein Studium an der OU sind Englischkenntnisse und ein Internetanschluss.

Mit diesem Konzept zieht die OU viele Studierende an. So sind derzeit etwa 173.889 Studierende eingeschrieben, wovon über 25.000 außerhalb Großbritanniens leben. Neben zahlreichen Qualifikationsmöglichkeiten werden 22 Basis-Abschlüsse angeboten, die gemeinsam mit Arbeitgebern konzipiert wurden. Ein Abschluss an der OU wird als vollwertige Hochschulqualifikationen anerkannt.

Ihren besonderen Status drückt die Universität auch in ihrem Mission Statement aus:

“We promote educational opportunity and social justice by providing high-quality education to all who wish to realize their ambitions and fulfill their potential. Through academic research, pedagogic innovation and collaborative partnership it seeks to be a world leader in the design, content and delivery of supported online learning.” (http://www.open.ac.uk/about/main/mission, Zugriff am 16.03.2017)

Das in diesem Mission Statement ausgedrückte Engagement für sozial Benachteiligte und innovative Lehrformate wird auch sichtbar durch Plakate auf dem Campus propagiert (Abbildung 1).

Plakat auf dem Campus der Open University in Milton Keynes
Abbildung 1: Plakat auf dem Campus der Open University in Milton Keynes (Foto: Wilkesmann)

Neue Zielgruppen ansprechen

Das Besondere an der OU ist, dass sie ihre Lehre frühzeitig auf Online-Formate umgestellt und somit auch weltweit zugänglich gemacht hat. Mithilfe der Form des „Supported Open Learning“ lernen die Studierenden mit den bereitgestellten Materialien weitestgehend selbständig von zu Hause aus, natürlich unterstützt von Tutoren. Auf diese Weise wird ein individuell planbares und flexibles Studium ermöglicht, das sich auch an die spezifischen Belange der benachteiligten Studierenden anpassen lässt.

Der Auftrag der OU spiegelt sich in der vielfältigen Zusammensetzung der Studierendenschaft wider: Im Studienjahr 2015/2016 betrug der Anteil der Neu-Immatrikulierten mit Behinderung 15 Prozent. Ebenso sind 18,4 Prozent aller Neu-Einschreibungen an der OU Studierende mit geringem sozio-ökonomischem Status (wobei in Großbritannien der sozio-ökonomische Status über den Wohnort operationalisiert wird). Mehr als 35 Prozent aller Neu-Immatrikulierten im Studienjahr 2015/16 hatte eine geringere Qualifikation als das A-Level (vergleichbar mit dem deutschen Abitur). Der Anteil von neuen Studierenden, die einer ethnischen Minorität angehören, betrug 12,5 Prozent. Unfreiwillig arbeitslos waren 11 Prozent der Neu-Eingeschriebenen an der OU und 0,9 Prozent der Neu-Einschreibungen saßen im Gefängnis (Open University, 2016, S. 10). Diese Anteile haben sich in den letzten Jahren bei den Neueinschreibungen auch nicht verändert, bis auf die Gruppe der körperlich oder geistig beeinträchtigten Studierenden (Abbildung 2).

Neu-Einschreibungen an der OU in den jeweiligen Studienjahren
Abbildung 2: Neu-Einschreibungen an der OU in den jeweiligen Studienjahren (Open University, 2016, S. 10)

An der OU wird die Diversität der Studierenden gezielt in den Fokus gerückt. Benachteiligte Studierende werden sogar gezielt für ein Studium angesprochen und gefördert. „The OU can be said to have done more than any other institution to have democratised higher education“ (Tait, 2015, S. 34). Um nicht-traditionelle Studierende zu unterstützen und die Chancengleichheit aller Studierenden zu gewährleisten, werden verschiedene Förderprogramme initiiert, von denen besonders zwei Programme hervorzuheben sind:

  1. Das „Equality Scheme 2016-2020“ befasst sich mit den Aspekten Ethnizität, Geschlecht, sexuelle Orientierung, körperliche oder psychische Verfassung, Alter, politische Einstellung sowie Pflege und Schwangerschaft/Mutterschaft. Neben speziellen Unterstützungen für nicht-traditionelle Studierende werden Lehrende für die Diversität ihrer Studierenden sensibilisiert und geschult. Die OU stellt Anleitungen und Richtlinien sowie spezielle Trainings für eine diversitätssensible Lehre zur Verfügung. Den Fakultäten werden zudem Self-Assessment-Checklisten angeboten, die ihnen eine Rückmeldung darüber geben, inwieweit die Diversität der Studierenden in die Lehre einbezogen wird. Im jährlich erscheinenden Equality and Diversity Annual Report können die Ergebnisse nachgelesen werden.
  2. Zusätzlich wurde das Centre for Inclusion and Collaborative Partnerships gegründet, um bestimmte Studierendengruppen an der OU zu unterstützen. Die Einrichtung entwickelt die „Widening Access und Success Strategy 2012-2015“, die Studierende mit niedrigem sozioökonomischem Status, Studierende, die einer ethnischen Minderheit angehören, Studierende mit einer Behinderung, Studierende, die eine/n Angehörige/n oder Freund/in pflegen, und Studierende mit Freiheits- oder Bewährungsstrafe umfasst. Ziel ist es, den Anteil dieser Zielgruppen an der OU zu erhöhen.

Die Lehrkultur

Um die Strategie der OU erfolgreich umzusetzen, bedarf es einer besonderen Lehrkultur, die in diesem Fall „student first“ (I1) genannt wird. Für den Erfolg dieser Lehrkultur ist sicherlich auch die Differenzierung in zwei verschiedene Gruppen von Dozierenden mitverantwortlich. Während die „Frontline“-Belegschaft den direkten Kontakt zu den Studierenden hat und als ständige_r Ansprechpartner_in zur Verfügung steht, agieren die Professor_innen vorrangig im Hintergrund, indem sie die Lehrveranstaltungen und das Lehrmaterial konzipieren. Bei der Auswahl des akademischen (Lehr-)Personals findet allerdings auch eine Selbstselektion statt: „If you come to the Open University you tend to be very committed to the mission“ (I2). Die Lehrkultur der OU gehört zur allseits bekannten ‚genetischen Struktur’ dieser Organisation: „It is built in the psyche, in the culture of the institution, we probably over teach“ (I2).

Da die Lehre in digitaler Form stattfindet, verfügt die OU über ein großes Repertoire an Online-Kursen, die den Studierenden mehr Flexibilität im Studium gewährleisten. Neben den regulären Kursen besteht zudem auf den Plattformen FutureLearn und OpenLearn für jedermann die Möglichkeit, kostenlose Kurse zu den verschiedensten Themen zu belegen, die mit einem Zertifikat abgeschlossen werden können. Auf diese Weise wird auch für bildungsferne Menschen der Eintritt ins Studium erleichtert. Zusätzlich werden Self-Assessments online zur Verfügung gestellt, aufgrund deren Ergebnisse jeder freiwillig an sogenannten Access Modulen zu den einzelnen Studiengängen teilnehmen kann. Diese verhelfen Studierenden, die nicht das entsprechende Hintergrundwissen mitbringen, zum Eingangslevel des jeweiligen Studienprogramms.

Ein weiterer Aspekt der Lehrkultur umfasst die Reflexion der verwendeten Lehrmaterialien. So orientieren sich die Inhalte meist an der Lebenswelt privilegierter weißer und bildungsnaher Studierender. Die OU versucht diese „weiße Perspektive“, mit der Lehrpläne in Großbritannien geschrieben werden, zu vermeiden, damit sich auch Studierende aus anderen, bildungsferneren Milieus wiederfinden können und angesprochen fühlen. Nicht die Studierenden sollen sich den Regeln, sondern die Regeln den Studierenden anpassen: „So if there is a problem with the rules, than maybe we should be rethinking the rules, not expecting people to follow the rules, which is a way in which we keep our institution exclusive“ (I2). Ein Beispiel stellt die Diskussion mit einem Dozenten dar, der seine Lehre – eigentlich didaktisch durchdacht – anhand seines Urlaubs auf der Peloponnes strukturiert und mit Beispielen versehen hat. Dabei hat er nicht bedacht, dass viele seiner Studierenden, z. B. aus East London, noch nie im Urlaub waren, geschweige denn wissen, wo die Peloponnes liegt. „We had a difficult conversation with some colleagues who were writing some of those access modules and this person wanted to use his walking holiday and that kind of thing is completely alien to somebody who is in East London, who has never been on holiday anywhere“ (I2).

Ein anderes Beispiel stellt die Anpassung der Lernmaterialien für Studierende mit physischer Behinderung dar. So werden für Studierende, die in ihrer Bewegung eingeschränkt sind, spezielle Bücher entwickelt.

Erfolge und Herausforderungen bei den neuen Zielgruppen

Die OU wird ihrem Auftrag gerecht, dass sich viele Studierende aus den neuen Zielgruppen einschreiben. Entscheidend ist aber die Frage, wie erfolgreich diese Studierenden ihr Studium bzw. einzelne Studienmodule abschließen. Hier hat die OU – wie alle anderen vergleichbaren Einrichtungen und Studiengänge – dann doch eine „attainment gap“ (I1, I2):

„So this is the challenge, number one is to identify them [the new target groups], having identified them is it then possible to attract the students and having identified them, you can identify the attainment gap, having done that, what we have done, we know that there is an attainment gap, than we can make the target to reduce the attainment gap and this is where we are now“ (I1).

Diese ‚attainment gap’ wird systematisch beobachtet und erfasst (Abbildung 3). Es zeigt sich, dass alle neuen Zielgruppen weniger erfolgreich ein Modul abschließen als der Durchschnitt der anderen Studierenden an der OU. Besonders auffällig ist das schlechte Abschneiden der Studierenden aus einer ethnischen Minderheit. Sie haben eine -19 Prozent ‚attainment gap’, d.h. geringere Chance, erfolgreich ein Modul zu bestehen als Durchschnittsstudierende.

Attainment gap der neuen Zielgruppen an der OU
Abbildung 3: Attainment gap der neuen Zielgruppen an der OU (Open University, 2016, S. 14)

Warum ist der Studienerfolg der neuen Zielgruppen trotz aller Bemühungen der OU dennoch schlechter als bei den Durchschnittsstudierenden? Drei Gründe lassen sich anführen:

  1. Die sehr niedrige Eintrittsschwelle führt auch zu einer sehr niedrigen Austrittsschwelle. Da Studierende sich online immatrikulieren und online studieren, brauchen sie theoretisch nie einen persönlichen Kontakt zu einer Person an der OU aufzunehmen. Die Anonymität macht den Ausstieg sehr einfach: „Anyone can register without talking to anyone, we do know that that means we got a lot of drop out“ (I2). Folglich kann kein Commitment zu der Universität, zu einer Dozentin oder zu Kommilitonen aufgebaut werden.
  2. Viele Studierende nehmen das Studium auf, ohne zuvor den angebotenen Self-Assessment-Test in Anspruch genommen oder mit den Verantwortlichen über mögliche Vorkurse in Mathematik oder Englisch gesprochen zu haben. Eine falsche Selbsteinschätzung kann zu einer Überforderung führen.
  3. Studierende der OU haben nicht immer das Ziel, ein Modul oder Studium offiziell abzuschließen, sondern studieren nur aus Gründen der Persönlichkeitsentwicklung.

Diskussion

Die OU ist bemüht, vielfältige Studierende in die Hochschule einzubinden und unabhängig vom sozio-ökonomischen Status, der Herkunft oder besonderen Verpflichtungen, ein Studium zu ermöglichen. Dennoch stellt es selbst für die OU eine Herausforderung dar, Studierende aus diesen neuen Zielgruppen zu einem erfolgreichen Abschluss zu führen. Die Programme zur Förderung benachteiligter Studierender bleiben „Ongoing Strategies“ (I1).

Welche Lessons Learned lassen sich für die Förderlinie OH daraus ziehen? Hier sollte insbesondere der erste oben genannte Grund Anlass für Reflexionen geben: Wie kann zum einen die Eintrittsbarriere für neue Zielgruppen niedrig gehalten werden, zum anderen aber gleichzeitig die Austrittsbarriere erhöht werden? Dies könnte z. B. durch die Erhöhung des Commitments der Studierenden durch persönliche Bindung an die Dozierenden, die Hochschule und die Kommiliton_innen erfolgen.

Literatur

Department for Business, Innovation & Skills (2015). Fulfilling our potential: Teaching Excellence, social mobility and student choce. London: The National Archives.

Geldermann, Brigitte,& Schade, Susanne (2009). Continuing Higher Education in the United Kingdom. In Anke Hanft & Michaela Knust (Hrsg.), Continuing Higher Education and Lifelong Learning. An international comparative study on structures, organisation and provisions (S. 215-246). Heidelberg, London, New York: Springer.

Land, Ray & Gordon, George (2015). Teaching excellence initiatives: modalities and operational factors. York: Higher Education Academy.

Open University (2016). Widening Access and Success. Annual Report 2015-16. Milton Keynes: Open University.

Tait, Alan (2015). Open universities and innovation in Higher Education. In Franziska Bischoff & Bianca Prang (Hrsg.), Weiterbildung und Lebenslanges Lernen an Hochschulen. Internationale Impulse für das deutsche Hochschulwesen (S. 32-39). Oldenburg: Wissenschaftlichen Begleitung des Bund-Länder-Wettbewerbs „Aufstieg durch Bildung: offene Hochschulen".

Wilkesmann, Uwe (2016). Teaching matters, too – Different ways of governing a disregarded institution. In Liudvika Leisyte & Uwe Wilkesmann (Hrsg.), Organizing academic work in higher education: Teaching, learning, and identities (S. 33-54). New York, London: Routledge.


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